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Alternate Eve
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zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Caliban Record Release Show – 11. März 2006, Oberhausen - Turbinenhalle
Am Samstag, 11. März, luden Caliban zu ihrer Records Release Show ein und es schien als hätte sich der halbe Ruhrpott in der Turbinenhalle in Oberhausen versammelt, um mit Caliban ihr neues Album 'The Undying Darkness' zusammen abzufeiern. Bei Temperaturen unter dem Nullpunkt war die Halle in kürzester Zeit rappelvoll und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Turbinenhalle war ausverkauft. Und neben einer großartigen Lichtshow hatte man auch für ordentlich Unterstützung gesorgt, denn neben Caliban rockten auch Heaven Shall Burn, Fear My Thoughts, Neaera, Liar und Zero Mentality die Bühne. Somit also die besten Voraussetzungen für eine heftige Party!

Bleeding Through – 28. Januar 2006 – Bochum MatrixLiar – “Thanks Belgium... ehm Oberhausen!”

Einlass war bereits um 16 Uhr und Beginn um 16 Uhr 30. Fear My Thoughts, Neaera und Zero Mentality heizten der Menge schon mal gut ein, bevor um 19 Uhr 05 die fünf Belgier von Liar auf die Bühne stiegen. Die Halle war sehr gut gefüllt mit ca. 2500 bis 3000 Musikbegeisterten. Demnach rumorte es auch sehr gut als Liar das erste Lied anspielten. Auf die Ohren gab es einen frischen Song von ihrem neuen Album 'Murder Manifesto' und dieser knüpft musikalisch an ihre alten Sachen an – also Zeit für ein Moshpit. Sänger Hans bedankte sich brav für die Action im Pit, forderte aber immer wieder mehr und die Forderungen wurden bei 'Black Heart Revenge' auch erfüllt. Die drei „Saitenzupfer“ bewegten sich immer munter auf der großen Bühne der Turbinenhalle und auch Drummer Bert brachte sein Instrument gut zum Wummern. Der Sound von Liar war richtig satt und sehr klar im Gegensatz zur Stimme von Hans, die sehr kratzig war an diesem Abend. Das hat das Publikum wohl bei 'The Final March' wenig gestört, denn es gab Vollgas im Pit. Danach gab es noch mal ein großes Dankeschön an das Oberhausener Publikum und den Song 'Invictus'. Nach dem letzten Song kündigte dann Hans Heaven Shall Burn an und wünschte allen viel Spaß dabei. Doch anstatt den Jungens von Heaven Shall Burn betrat Flo von Machinemade God um 19 Uhr 45 die Bühne. Er bestätigte kurz die Gerüchte, dass Heaven Shall Burn noch im Stau standen und Caliban als nächstes spielen würden. Caliban verzichteten also bei ihrer eigenen Release Show auf die Headlinerposition und überließen Heaven Shall Burn diesen Platz. Ein sehr feiner Zug gegenüber den Fans, aber auch gegenüber der Band aus dem Osten, die so ihre Fahrt nicht umsonst unternommen hatte.
Als kleinen Bonus durften Liar dann noch mal für einen Song auf die Bühne und heizten dem Oberhausener Publikum noch mal ordentlich ein für Caliban. Website Liar

Bleeding Through – 28. Januar 2006 – Bochum MatrixCaliban – Die Gastgeber

In der Umbaupause kam es nach knapp 20 Minuten zu einem „Pfeiffkonzert“ von den wartenden Fans und danach zu Caliban-Rufen. Nach etlichen Lichttests und dem Bau des Podesst für das Schlagzeug von Patrick und weiteren geschlagenen 30 Minuten, postierten sich ein paar Kameramänner auf und vor der Bühne und die Lichter gingen aus. Das Intro von 'The Undying Darkness' ertönte aus den Boxen und die Leute jubelten, da endlich die Gastgeber des heutigen Abends auf der Bühne standen. Und wie auf dem Album kam natürlich direkt der Gassenhauer 'I Rape Myself' nach dem Intro und die ganze Halle war in Bewegung und war genauso textsicher wie Sänger Andy Dörner. Die Fünfer-Combo brachte in wenigen Sekunden die ganze Halle zum Toben und blies einen wirklich kräftigen Sound in die Gehörgänge. Auffällig war allerdings schon beim ersten Song, dass der Cleargesang von Gitarrist Denis noch nicht ganz so sitzt wie auf dem Album und dieser vor allem sehr leise war. Andy, der ja im Vergleich zu Denis schon ein alter Hase am Mikro ist, röhrte ordentlich was das Zeug hält. Als zweiten Song gab es 'The Revenge' auf die Ohren und einen ordentlichen Pit vor der Bühne. Danach bedankte sich Andy erstmal für das zahlreiche Erscheinen und die Beteiligung vor der Bühne und verlangte für den nächsten Song 'My Little Secret' vom Vorgänger-Album Hörner von den Fans ( m/ ). Und die Fans fraßen ihm an diesem Abend aus der Hand und befolgten natürlich seinen Wunsch. Nach 'Tyranny Of Small Misery' gab es dann ordentliches Headbanging und Gemoshe zu 'The Beloved & The Hatred'. Bassist Marco und Gitarrist Marc, die ja nicht singen mussten, waren ständig in Bewegung und lieferten auch eine gute Show, als sie sich gegenüber standen und jeder bei dem anderen die Kontrolle über den Gitarrenhals übernahm. In der Mitte ihres Sets, bei der die Meute noch relativ frisch war, war es dann Zeit für eine Wall Of Death. Doch diesmal nicht bei 'Stigmata', sondern bei 'I’ve Sold Myself'. Startkommando war auf „Vier“ und ab ging die Post. Als kleine Ruhepause gab es für die Fans das Intro von 'A Small Boy And A Grey Heaven' zu hören und danach direkt 'Arena Of Concealment', womit die Pause natürlich beendet war und der Pit schier riesig. Und wieder einmal bedankte sich der offensichtlich sehr glückliche Andy bei dem Publikum und läutete den vorletzten Song 'Room Of Nowhere' ein, um sich dann mit dem überaus passenden letzten Song 'Goodbye' zu verabschieden und so war um 21 Uhr 40 erstmal Stillstand in der Turbinenhalle. Doch natürlich ließen Caliban sich nicht lange bitten und kamen erneut auf die Bühne und unterbreiteten das Angebot noch drei weite Songs zu spielen. Natürlich nahm das Oberhausener Publikum das Angebot dankend an und somit gab es noch 'One More Lie', 'Between The Worlds' und zu guter Letzt 'Stigmata' auf die Ohren. Mit diesem Trio holten sie noch mal das Letzte aus ihren Fans heraus und kündigten dann die vom Stau überraschten Jungs von Heaven Shall Burn an. Mehr Pics von Caliban Website Caliban Interview - Caliban mit Andy Dörner am 28. Dezember 2005

Bleeding Through – 28. Januar 2006 – Bochum MatrixHeaven Shall Burn – Von der Straße auf die Bühne

Um 22 Uhr 20 stand dann endlich Heaven Shall Burn auf der Bühne und die Jungs legten auch direkt los, denn Zeit hatten sie ja wahrlich schon genug verloren. Doch das Publikum war von Caliban noch recht ausgepowert, was Sänger Marcus auch prompt feststellte. Ein eher träges Publikum am Anfang musste das Quintett also bekämpfen. Doch bevor sie in den Kampf gegen schlechte Stimmung zogen, entschuldigten sie sich erstmal für die Verspätung und schafften es dann auch mit dem Klassiker 'Voice Of The Voiceless' vom aktuellen Album 'Antigone' einen Sieg gegen die Trägheit zu erringen. Die Turbinenhalle war wieder in Bewegung und Sänger Marcus auf den Händen der Massen und danach auf dem Wellenbrecher unterwegs. Das Lied widmeten sie ihrem Ersatzdrummer Chris. Danach ging es direkt weiter mit 'The Seventh Cross' von der ersten Split CD mit Caliban. Und als wäre es schon nicht genug für die Leute in Pit, ertönte das einleitende Intro von 'The Weapon They Fear'. Marcus verteilte brav das Mikro an alle, die auch mal singen wollten, und kündigte dann das nächste Lied 'Architects Of The Apocalypse' ein. Der letzte Song sollte erstmal 'To Harvest The Storm' sein und den widmete er diesmal den Damen und Herren, Jungs und Mädchen in der Halle. Um 23 Uhr 05 war dann erstmal Ende, doch auch Heaven Shall Burn ließen sich nicht zwei mal bitten und so kündigten sie noch zwei Songs an. 'Behind A Wall Of Silence' verursachte noch mal einen riesigen Circle-Pit und Marcus forderte auch die Leute an der Seite auf, jetzt mal zu tanzen. Nach einem erneuten Abstecher in den Graben, war dann endgültig Zapfenstreich in der Turbinenhalle. Website Heaven Shall Burn
Autor: Mario Klein