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Wastin!com presents Alternate Eve
Pixies – 'Acoustic & Electric Live'
KoRn - KoRn III - 'Remember who you are'
Der Preis des Verbrechens' Volume 1
Skafield – 'Memories in Melodies''
Dick & Doof – 'In Oxford' Pinksnotred - 'Remedy' Donots – 'The Long Way Home' 'Inspector Barnaby - Volume 7'
Dick &  Doof – 'Dick & Doof sprechen Deutsch: Spuk um Mitternacht'
KISS – 'KISSOLOGY Vol. 3 1992-2000'
'THIS IS SPINAL TAP - 25th Anniversary Edition'
'Tyson – Der Mann. Der Mythos. Die Wahrheit.'
 84 Day Syndrome vs. Gluefactory - 'Antonio Villaraigosa Golden Expressway'
Rockwell – 'Hope & Anchor' Tony Ashton & Friends Live At Abbey Road - 'Endangered Species' Grace.Will.Fall- 'Second Album'
Jack Slaughter – Tochter des Lichts – 'Im Haus des Todes' (11)
Jack Slaughter – Tochter des Lichts - 'Werwolf im Schafspelz' (10)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus II' (8)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus I' (7)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Die Wurzel des Bösen' (9)
Dorian Hunter Dämonen-Killer – 'Im Labyrinth des Todes' (9)
'Die drei ??? und der seltsame Wecker' - LIVE
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Das Heer der Finsternis' (8)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Dr. Jekyll & Mrs. Hyde' (7)
Geisterjäger John Sinclair – 'Ein schwarzer Tag in meinem Leben' (54)
Alternate Eve
Die RadioShow auf Antenne AC
zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Darkest Hour – 23. August 2005 – Bochum Matrix
Die Bilder vom Konzert seht ihr hier.

Regen und Temperaturen unter 20 °C und dabei ist es doch eigentlich Sommer. Ganz schön enttäuschend. Allerdings sorgten am Dienstag, 23. August 2005, Darkest Hour für die heißersehnte Hitze im Bochumer Matrix. Also nix wie los die Treppe im Matrix runter, geradeaus, rechts und schräg links ab zu den fünf Jungs aus Washington...

Darkest Hour – 23. August 2005 – Bochum MatrixDarkest Hour – DMX, Barfuss und Luftgitarren

...doch was hört man da? Mister DMX bellt aus den Boxen und nach dem dritten Lied fingen einige auch an zu bouncen und sich ein wenig über die Musik zu amüsieren. Kein Wunder, ist diese Art der Beschallung doch eher ungewöhnlich für ein Konzert dieses Genres. Dann ging die Musik aber aus und das Licht wurde quasi gleichzeitig abgedreht und was nun zu hören war, gefiel den Besuchern sichtlich mehr. Die ersten Klänge von 'With A Thousand Words To Say But One' vom neuen Album 'Undoing Ruin' ertönten und Gitarrist Mike Schleibaum betrat mit blondgefärbter Zottelmähne die Bühne und ließ sich erstmal feiern bis die anderen Bandmitglieder auch auf ihren Positionen waren. Dann legte Vokalist John Henry auch schon los wie die Feuerwehr, Barfuss und ohne Brille. Nach den ersten Songs ging er dann zum Drumset um etwas zu trinken, denn es war mal wieder unerträglich heiß in der Matrix. Dabei sang er: "We want to party, we make a party!" und fragte das Publikum, ob sie denn DMX mögen würden – er erklärte ganz offen, dass er ihn gerne höre und so löste sich auch das Rätsel, warum vor der Show DMX lief.
Insgesamt wurden mehr neue Songs gespielt und so kam auch 'Convalescence' an die Reihe, bei dem kräftig mitgesungen wurde. Nebenbei witzelte John darüber, dass Drummer Ryan Parrish heute so schlecht wäre, erklärte aber dadurch einfach nur, dass dieser krank war. Bassist Paul Burnette stellte sich durch seinen permanenten Bewegungsdrang öfter mal in den Vordergrund, wodurch die Blicke der Hobbymusiker im Publikum auch mal weg von den Fingern der Gitarristen gelenkt wurden.
Musikalisch war dieses Konzert wirklich ohne jegliche Mängel. Bei einer kleinen Zwischenpause versuchte John irgendetwas "Black Metal-artiges" in sein Mikro zu grunzen, doch scheiterte. Aber er fragte einfach im Publikum nach, ob es jemand könne und es ließ sich tatsächlich jemand auftreiben, der wirklich respektabel das Mikro "vergewaltigte". 'Sound Of Surrender' schepperte nochmal ordentlich in den Ohren und John sprang sogar ins Publikum und surfte gelassen eine Runde. Beim vorerst letzten Lied luden Darkest Hour auch nochmal exklusiv zum Luftgitarre spielen auf die Bühne ein. Manche nutzen dies und waren kaum von den echten Musikern zu unterscheiden. Gitarrist Mike hängte auch einem Gast seine Gitarre um und spielte quasi blind, indem er von hinten um ihn herum griff und weiterklampfte. Danach war erstmal Ende – jedoch gaben sie dann nach kurzen Bitten noch einen Song zum Besten und bedankten sich dann auch noch brav per Handschlag bei den Bochumer Fans.
Insgesamt ein wirklich klasse Konzert – Preis mit 9 Euro VVK und 12 Euro AK mehr als fair und vor allem ein musikalischer Hochgenuss. Einziges Manko – die Show ging nur knappe 45 Minuten. Aber das lässt sich ja das nächste Mal sicher verbessern!
Autor: Mario Klein