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Der Preis des Verbrechens' Volume 1
Skafield – 'Memories in Melodies''
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Dick &  Doof – 'Dick & Doof sprechen Deutsch: Spuk um Mitternacht'
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'THIS IS SPINAL TAP - 25th Anniversary Edition'
'Tyson – Der Mann. Der Mythos. Die Wahrheit.'
 84 Day Syndrome vs. Gluefactory - 'Antonio Villaraigosa Golden Expressway'
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Jack Slaughter – Tochter des Lichts – 'Im Haus des Todes' (11)
Jack Slaughter – Tochter des Lichts - 'Werwolf im Schafspelz' (10)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus II' (8)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus I' (7)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Die Wurzel des Bösen' (9)
Dorian Hunter Dämonen-Killer – 'Im Labyrinth des Todes' (9)
'Die drei ??? und der seltsame Wecker' - LIVE
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Das Heer der Finsternis' (8)
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Alternate Eve
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zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Days Of Destruction - 07. Januar 2006, Düren
Samstag, 07. Januar 2006, zweiter Tag des 'Days Of Destruction' Fests in der Dürener Komm. Und auch heute glänzte das Line-Up mit schicken Acts. Namentlich: die Lokalmatadore Straight Forward und Torn Apart, sowie die Endart-Musikpreis-Gewinner 2004 New Noise Crisis, außerdem die Düsseldorfer Metaller von The Anti Doctrine und Deutschlands Emo-Hoffnung Fire In The Attic.
Den Anfang machten gegen 20 Uhr Straight Forward. Die Gitarristen Pierre Kandt und Peter Hages, Drummer Markus Gierok, Bassist Robert Mayntz und Sänger Julian Reinartz lieferten bestimmt eine interessante Mischung New Metal, die wir aus verkehrstechnischen leider nicht miterleben konnten. Für mehr Information über diese Band sei euch aber ihre Website sehr ans Herz gelegt!
Website Straight Forward


Days Of Destruction - 07. Januar 2006, Düren Torn Apart - „Cause we love to entertain you!“

Gegen 21 Uhr nahm die sieben-köpfige (!) Truppe von Torn Apart auf der Bühne Platz, die nun mächtig klein erschien. Und was einem da nach dem Intro aus den Boxen entgegenschallte, hatte mächtig Druck unter der Haube. Was natürlich auch an den beiden Shoutern Horst Roeder und Patrick Koch und der elektronischen Unterstützung von Scratchmaster Wolf Reidemeister lag. Aber auch der Rest der Band: Die beiden 6-Saitenzupfer Andreas Giesen und Daniel Weitz, sowie der Mann hinter den Drums Ben Eisenbraun und Bassist Thomas Janssen gaben ordentlich Gas. Die Band selbst bezeichnet ihren Sound als einen Mix aus Trashmetal, Metalcore, New Metal in Verbindung mit atmosphärischen Klängen und Samples. Das kommt dem Ganzen wohl auch ziemlich nahe, wobei sich die Stimmen der Frontmänner leider nicht sehr von einander unterscheiden. Deshalb ist der Reiz, den normalerweise ein zweistimmiger Gesang ausmacht, etwas geringer ausgefallen. Aber der Laden war voll und zelebrierte die Performance der Jungs nach Kräften. Zu Beginn zwar nur in Form von Kopfnicken, aber später wurde daraus ein handfestes Moshpit. Und auch heute Abend ging wieder etwas kaputt: Nämlich die Amp vom Gitarristen und zwar beim dritten Song und kurz darauf eine Saite. Nun gut, das kann ja mal passieren, gerade bei den 'Days Of Destruction' :) Als alles wieder in Butter war, machte die Band gleich weiter mit Songs wie 'Working Title' oder 'Living A Lie'. Zwischendurch lieferten die Jungs an den Gitarren noch eine super Showeinlage: Einen korrekten Mützentausch! Also, Sinn für Humor haben sie auf jeden Fall! Nach dem letzten Song 'Back For Good' gab es als besondere Zugabe dann ein Duett, nein eigentlich; ein Gesangstrio auf die Ohren, denn New Noise Crisis-Frontmann Kristian Kannengießer sprang auf die Stage und smashte mit dem kahlgeschorenen Horst und dem langhaarigen Patrick die Zugabe. Das rockte mächtig! Danach war um viertel vor zehn Schluss für Torn Apart und sie verließen nach Danksagungen ans Publikum die Bühne. Mehr Pics von Torn Apart Website Torn Apart


Days Of Destruction - 07. Januar 2006, Düren New Noise Crisis – Mit frischem Material am Start

Nun war Zeit das Equipment für New Noise Crisis heranzuschaffen und nach gemeinschaftlichen Anpacken standen dann um fünf vor zehn Frontmann Kristian Kannengießer, Gitarrist Dominik Göbbels, DJ Marco Engel hinter den Turntables, Bassmann Dennis Stevens und Schlagzeuger Uwe Maletz auf der Bühne. Und die Truppe, die im vorletzten Jahr den Musikpreis der Endart Kultur Fabrik einheimsen konnte, startete auch gleich mit 'Also Breakable' durch. Und auch gleich von Beginn an war Bewegung im Raum, keine Frage, die Dürener Jungs hatten sich die Herzen der Fans im Nu erspielt und beim zweiten Song 'Battleground' drehte sich schon das Moshpit. NNC fassen ihre vielschichtige Musik einfach unter dem Oberbegriff „Crossover“ zusammen. Und das passt! New Noise Crisis rocken einfach wie Sau! Und das war auch wieder an diesem Abend unübersehbar und spürbar! Während die Jungs an ihren Saiteninstrumenten rockten, DJ Marco die Plattenteller drehte und Uwe ordentlich auf die Pauken schlug, wirbelte Frontmann Kris mit wirren Gesichtsausdrücken über die Bühne. Und das ist auch eines der Kennzeichen der Band: Ihr Sänger. Neben den melodischen Gesangseinlagen und den aggressiven Shoutings glänzt Kris durch seine besondere Präsenz. Und unübersehbar ist er aufgrund seiner üppigen Haarpracht sowieso. Sehr zur Freude der Truppe, die momentan an einem Nachfolger ihrer Hammer-CD 'Com Unique Aid' arbeitet, kamen auch die neuen Songs sehr gut beim Publikum an. Und 'Tech N.O.' mit seinem technoiden Sampleeinlagen war dabei der Renner. Und die Kids bedankten sich bei der Band auf ihre Art, nämlich mit dem allerersten Crowdsurfer überhaupt. Der surfte bei 'Com Unique Aid' über die Hände. Und beim Track 'Media Doll' gab´s den ersten Stagediver gleich hinterher. Kris und Co. waren glücklich. Nach einer sehr energetischen Show und nach einer deftigen Zugabe war dann um zwanzig vor elf aber auch für New Noise Crisis Schicht im Schacht und auch sie verabschiedeten sich nach ausgibigem Dank von den Fans. Mehr Pics von New Noise Crisis Website New Noise Crisis


Days Of Destruction - 07. Januar 2006, Düren The Anti Doctrine – Der Funke springt leider nicht über

Eine satte halbe Stunde mussten die Anwesenden nun auf die nächste Band des Abends, The Anti Doctrine, warten. Dann betraten Gitarrist Philip, Drummer Markus, Sänger Carsten, Gitarrist Adnan und Aushilfs- und Tourbassist Mike von der Soester Band SON die Stage. Ohne ein Wort der Begrüßung starteten sie mit 'A Last Analysis Before Breakdown'. Leider waren nur wenige Leute im Raum und diese waren erstmal recht zurückhaltend. Kopfnicken war da das höchste der Gefühle. Nach dem dritten Song gab es dann auch endlich eine kurze, aber auch leicht genervt wirkende Begrüßung von Frontmann Carsten. Sowieso schien die Band enttäuscht über die Zurückhaltung der Kids zu sein. Gitarrist Adnan griff dann auch auffallend oft zur Wasserflasche und übergoß erst seinen Kopf mit Wasser und schüttelte diesen dann immer schön in Richtung der am Rande der Bühne steheneden Leute aus. Diese wiederum waren weniger über diese unfreiwillige Abkühlung erfreut. Aber rein bühnentechnisch gaben die Düsseldorfer wirklich mal wieder alles und so gab es viel zu sehen. Aber leider waren die Jungs und Mädels nicht alle empfänglich für The Anti Doctrine´s eigenständigen Mix aus den verschiedensten Stilrichtungen des Metal und Hardcore. Besonders die scheinbare Unstrukturiertheit und der häufige Tempiwechsel war für Leute, die TAD noch nicht kannten, nicht unbedingt zum Mitschwofen einladend. Aber auch wenn die Bewegung im Zuschauerraum erstmal auf sich warten ließ, so gefiel der Sound der Jungs doch. Denn bei 'Here After Dawn' vom Album 'Patterns Of Liquid Red' entwickelte sich endlich ein kleines Pit. Und dann passierte auch hier ein kleines Malheur, während Carsten im musikalischen Rausch sich das Mikrokabel immer weiter um seinen Arm wickelte und alle richtig Gas gaben, streikte Adnan´s Gitarre. Aber keine Bange, die Klampfe wurde einfach ausgetauscht und es wurde weitergerockt. Unter wachsender Begeisterung des Publikums wurden dann noch mehr Songs vom aktuellen Langspieler 'A Worldwide Elite And Its Downfall' dargeboten, so auch 'Vanished And Left Wreckage', 'Riot Action' und 'The Artificial Way To Hate'. Nach 'In The Course Of Greed / When The Whole Thing Comes Chrashing Down' war dann um viertel vor zwölf ohne Zugabe Schluss für den Fünfer. Mehr Pics von The Anti Doctrine Website The Anti Doctrine


Days Of Destruction - 07. Januar 2006, Düren Fire In The Attic – Emo vom Feinsten

Den krönenden Abschluss des zweitägigen Festivals sollten die Bonner Jungs von Fire In The Attic bilden. Und Sänger Ole Feltes, Bassist Dennis Meyer, die Gitarristen und Backgroundsänger Richard Meyer und Daniel Crebelli und Drummer Daniel Plotzki wurden auch schon sehnlichst erwartet. Im Publikum sah man viele Fire In The Attic-Shirts und als die Band um kurz nach zwölf auf die Bühne stürmte ging´s auch gleich rund! Es bildete sich sofort ein Moshpit, in dem grölende Fans umher sprangen. Und der dreistimmige Gesang, sowie die äußerst aktive Performance der deutschen Emo-Formation machte richtig was her. Geboten wurden Songs vom aktuellen Debütalbum 'Crush/Rebuild' wie zum Beispiel 'The Progress', 'Varnished View' und 'Dressed In Red'. Aber es gab auch viele Klassiker von ihrer EP 'Decision & Action' auf die Ohren wie 'How To Kill A Feeling And Save A Moment', 'Lindbergh Case' und 'The Requiem'. Alle Tracks wurden gnadenlos abgefeiert. Besonders witzig war auch die Gratulation von Ole an den schon ziemlich angeheiterten Fan Tobias, der im Moshpit auch gleich seinen 23. Geburtstag feierte. Und um mit der Tradtion nicht brechen, ging auch bei Fire In The Attic was zu Bruch. Mal wieder ein Teil am Drumset. Das Problem wurde aber noch während des Songs vom Roadie behoben. Es stand also der energetischen Show der Jungs nichts im Weg und so wurde auf der Bühne und auch im Pit weiter Gas gegeben. Um viertel vor eins wollten die Fünf dann schon die Segel streichen, aber das ging natürlich in den Augen der Fans gar nicht. So wurde lautstark nach einer Zugabe verlangt und die lieferten Fire In The Attic dann auch noch. Zur Krönung kugelte sich Bassist Dennis auch in guter alter Rock´n´Roll-Marnier auf dem Boden rum. Nach dem Gig bedankte sich Ole noch ausgibig beim Publikum und beim ganzen S-U-M-O-Team und lud dann noch alle zum gemeinsamen Bier an der Bar ein. Und dann hieß es auch für Fire In The Attic Abschied nehmen. Unter tosendem Applaus ging so nun das 'Days Of Destruction' Festival um fast Punkt ein Uhr zuende. Mehr Pics von Fire In The Attic Website Fire In The Attic

Fazit: Wie am Tag zuvor, war der Samstag ein rundum gelungener Abend, der diesem Festival im wahrsten Sinne des Wortes die Krone aufsetzte. Sehr gute Bands, eine perfekte Organisation, ein angenehme freundliche Atmosphäre und mit 8 Euro Tages- und nur 12 Euro Festivalticketpreis ein mehr als gutes Preisleistungsverhältnis. Ein Erfolg auf der ganzen Linie! Wir freuen uns auf jeden Fall schon auf das nächste Festival und können euch dieses nur empfehlen! Website S-U-M-O
Autor: Vera Bunk