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Der Preis des Verbrechens' Volume 1
Skafield – 'Memories in Melodies''
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Dick &  Doof – 'Dick & Doof sprechen Deutsch: Spuk um Mitternacht'
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'THIS IS SPINAL TAP - 25th Anniversary Edition'
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Jack Slaughter – Tochter des Lichts - 'Werwolf im Schafspelz' (10)
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Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Die Wurzel des Bösen' (9)
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'Die drei ??? und der seltsame Wecker' - LIVE
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Das Heer der Finsternis' (8)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Dr. Jekyll & Mrs. Hyde' (7)
Geisterjäger John Sinclair – 'Ein schwarzer Tag in meinem Leben' (54)
Alternate Eve
Die RadioShow auf Antenne AC
zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Dirty Americans & Traceelords - 31. Mai 2004 - Köln
Sex, Money, Rock´n´Roll bis die Wände wackeln – Dirty Americans und die Traceelords im Kölner Underground

Dirty AmericansKöln. Gegen 20 Uhr wurden den angereisten Besuchern die Türen zum Underground geöffnet. Aber dann musste man sich noch eine Stunde die Zeit vertreiben, bis endlich die Traceelords aus Hagen die Bühne im schicken Glam-Rock Outfit betraten. Und sogleich hauten Sänger Andy Brings, Gitarrist Mirco Slaispahic und Bassist Slick Prolidol in die Saiten unterstützt von Haan Hartmann am Schlagzeug. So gleich breitete sich der Hauch von handgemachtem gutem Rock´n´Roll in dem kleinen Club aus. Bezeichnenderweise eröffneten die Lords ihr Set mit „Get Out Alive“ von ihrer am 21. Juni erscheinenden neuen Platte „Refuse To Kiss Ass“. Das Album bildet gleichzeitig ihr Debüt-Album bei Roadrunner Records, bei denen sie unlängst ihren Vertrag unterschrieben. Damit sind die Traceelords das erste deutsche Signing seit fast 10 Jahren bei RR. Und das nicht ohne Grund! Während ihrer ca. 60 Minütigen Show spielten sie weitere schnelle Songs vom neuen Album wie „People My Age“, „I Do“, „Change My Name“ oder das Short-Highlight von ca. 38 Sekunden „Personal Tailor (A Rock Opera)“, das dann auch noch mal in der Slow-Mo-Version zum Besten gegeben wurde, damit keine Fragen offen bleiben. Sowieso kommunizierte Frontmann Andy so gern und oft mit seinem Publikum. Er bat um Gesangsverstärkung und Rhythmushilfe durch Klatschen. Die Menge war sichtlich von dem Quartett angetan und leistete Andy´s Wünschen – wenn auch manchmal etwas schwach – gerne folge. Zur Belohnung gab´s auch zwischen den Songs schicke Plektra aus des Meisters Hand, die sogar seine Signatur und seine Silhouette trugen. Echte Sammlerstücke, also. Andy und Bassist Slick Prolidol lieferten eine richtige rockige Bühnenshow. Sie sprangen umher, posten was das Zeug hält und leckten sich gegenseitig das Gesicht ab. Jedem der Zuschauer müsste zu dieser Zeit klar gewesen sein, dass die Traceelords eigentlich auf eine große Bühne gehören, um dort den Platz für ihr Entertainment besser nutzen zu können. Auch Schlagzeuger Haan spielte nicht nur einfach Schlagzeug, nein, er bewies während des Spielens äußerste Fingerfertigkeit, indem er die Drumsticks immer wieder in seinen Händen kreisen ließ. Es war also eine tolle Show. Zwischendurch zeigte die Band aber auch, dass sie auch anders kann, zu den Balladen „I Need Love“, „Take A Mental Picture“ oder „See You When I See You“ gab´s die Kuschelstimmung gratis. Der letzte Song, den die Hagener dann noch zum Besten gaben, war eine Cover-Version von „Daddy Cool“. Hier bebte wieder die Erde! Das Publikum gröhlte so gut es konnte mit und lieferte so dem Quartett einen würdigen Abschied.
Es wurde sich brav bedankt und dann räumten die Jungs die Bühne für die Dirty Americans.
Es dauerte knapp 20 Minuten bis das Equipment völlig ausgewechselt war und dann der Hauptact aus Michigan die Bühne betreten konnte. Mit einer schon halbleeren Flasche Jack Daniels begrüßte Sänger Myron, neben Gitarrist Jeff Piper, Bassist Pete Bever und Drummer Jeremiah Pilbeam die erwartungsvolle Menge. Keine Frage, die Jungs waren in bester Laune! Und so ging´s dann auch schon los. Auch sie machten mit ihren ersten Stück „No Rest“ schon deutlich, wie der Abend nach ihren Vorstellungen ablaufen sollte. Auch die folgenden Stücke „Car Crash“, „Burn You Down“, „Give It Up“ und „Chico“, die alle auch auf ihrem aktuellen Longplayer „Strange Generation“ zu finden sind, ließen keinen Platz zum Ausruhen. Frontmann Myron zappelte, sprang und rannte, so gut es auf der kleinen Bühne möglich war, umher und hatte sichtlich Spaß. Sowieso wirkte er, als ob er sich völlig in Trance befände während er die Songs sang. Und wie Andy zuvor, redete auch Myron sehr viel mit dem Publikum, das sich mittlerweile auch richtig nah an die Bühne getraut hatte. Jedes dritte Wort, von dem was er sagte war „Motherf***er“, aber das natürlich nur lieb gemeint. Er tauschte zwischendurch mal seine Jack Daniels Pulle mit ´ner Zigarette von einer Dame aus der vorderen Reihe, spritze seine Bandkollegen mit ´ner Wasserflasche nass und stand wirklich keinen Moment lang still. Für besondere Freude sorgte Myron auch, als er ein Girlie-Shirt und ein paar Singles ans Publikum verschenkte. Neben dem Gratis-Bier, das sowieso jeder Konzertbesucher bekam war das also schon die zweite Gabe an diesem Abend. Löblich, löblich! Vor Gitarrist Jeff hatte sich während des Konzerts eine richtige kleine, weibliche Fangemeinschaft gebildet, die die Jungs sogar mit selbst gebastelten „Puscheln“ erfreuten. Nach einer Stunde war dann Schluss, die Band verließ die Bühne. Aber das konnte jetzt noch nicht alles gewesen sein, schließlich war man ja gerade erst so richtig in Fahrt gekommen. Also wurde nach einer Zugabe verlangt und die gab´s dann auch! Jeff kehrte, sehr zur Freude seiner weiblichen Fans, ohne T-Shirt auf die Bühne zurück und Myron kam im dekadenten Rock´n´Roll Outfit mit Pelzmantel – hoffentlich unecht! – und Sonnenbrille. Und dann wurde noch einmal eine knappe halbe Stunde Gas gegeben. Am Ende gab´s schallenden Applaus und man war sich auf´s Neue sicher, eine Band, die aus der Nähe von Detroit Rock City stammt, der fließt eindeutig der Rock´n´Roll durch die Adern und das haben diese Jungs an dem Abend auch eindrucksvoll bewiesen.

Dass die DIRTY AMERICANS auch große Bühnen rocken, werden sie bei Rock am Ring / Rock im Park beweisen!

04. Juni – Rock am Ring
05. Juni – Rock im Park

Gesamte Playlist: Traceelords

Get Out Alive
I Need Love
I Do
Take A Mental Picture
People My Age
Personal Tailor (A Rock Opera)
Change My Name
More Than Meets The Eye
All I Really Need
Sex, Money, Rock´n´Roll
See You When I See You
Daddy Cool


Gesamte Playlist: Dirty Americans

No Rest
Car Crash
Burn You Down
Give It Up
Chico
Dead Man
Way To Go
Explode
Time In Space
Control
Trip To The Moon
Light Headed
Strange Generation
Ohio
Autor: Vera Bunk