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Wastin!com presents Alternate Eve
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Der Preis des Verbrechens' Volume 1
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Dick &  Doof – 'Dick & Doof sprechen Deutsch: Spuk um Mitternacht'
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'THIS IS SPINAL TAP - 25th Anniversary Edition'
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Geisterjäger John Sinclair – 'Ein schwarzer Tag in meinem Leben' (54)
Alternate Eve
Die RadioShow auf Antenne AC
zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Face Tomorrow & Kju: - 14. Februar 2005 - Köln
Die Bilder vom Konzert seht ihr hier.

kju:Köln, Montag, 14. Februar 2005, Underground. Nein, dieser Abend stand unter keinem guten Stern. Minustemperaturen, Schnee und Glatteis machten den Besuchern die Anreise schwer. Beginn sollte eigentlich um 20 Uhr sein, aber bis Kju: auf der Bühne standen, verging noch ein gutes Stündchen. Und überhaupt fanden sich leider nur etwa 60 Leutchen ein. Diese waren allerdings bereit, sich von Kju: und Face Tomorrow berocken zu lassen.

Aufwärmen mit Kju:

21 Uhr, Kju: betreten die Bühne. Die vier Jungs aus Hannover – Sänger Tobias Hartwig, Kord Kintscher an der Gitarre, Bassist Sven-Olaf Hüner und Peter Klapproth am Schlagzeug) – machen eine vitale Mischung aus Emocore uns Nu-Rock, die einfach eine gehörige Portion Rock mit guten Charaktereigenschaften wie melodischem Gesang, treibenden Drumparts, usw. bieten. Die Lieder gingen gut ins Ohr und mit Songs wie 'Silence Is Loud Enough For Me', 'The Switch', 'The Virtune Within', 'Burn The Ashes' und 'Further The Stars' machten sie sich im Publikum neue Freunde. Wer Bands wie Cave In, Muse und die Deftones mochte, kam voll auf seine Kosten. Es gibt also auch in Deutschland noch einige Talente zu entdecken, die sich mehr Zuhörer verdient hätten. Kju: beherrschen ausgefeiltes Songwriting, können rocken und schaffen es obendrein auch noch ehrlich zu klingen. Ein kurzer Plausch mit dem Publikum, „Weiss jemand, wie der F.C. Köln gespielt hat?“ und weiter gings.

Face TomorrowFace Tomorrow gehen an den Start

Nach einer kurzen Umbaupause machten sich Face Tomorrow bereit. Wer Hang zum düster-Melancholischen hat, wurde von den fünf Niederländern auf jeden Fall mitgerissen. Klar, haben sie das Rad nicht neu erfunden, aber Face Tomorrow klingen nicht wie eine billige Kopie von irgendjemandem, sondern verbinden die schönsten Momente aus vielen Rock Genres und reduzieren sie aufs Wesentliche. Oft fühlt man sich an Placebo, Radiohead oder auch hier Muse erinnert. Das liegt zu einem Großteil an den aufkratzenden, emotionalen Vocals von Sänger Jelle Schrooten und an den Harmonien, die durch die nicht immer gewöhnlichen Gitarrenakkorde gebildet werden. Mit Liedern wie 'My World Within', 'All You Do', 'Reflection', 'Prop And Stay', 'Live In Dream', 'Worth The Wait', 'Disappointed', 'Feel Free', 'Sign Up', 'Last Chapter' und 'Back To The Starting Line' verzauberten sie das Publikum. Wirklich schade, dass nicht mehr Zuschauer da gewesen sind. Aber so hatte man genug Platz um sich herum und erlebte ein entspanntes Konzert mit fröhlichen und zufriedenen Gesichtern.


Face Tomorrow
Kju:

Fotos: Andreas Hornoff
Autor: oppa_unke