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Wastin!com presents Alternate Eve
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KoRn - KoRn III - 'Remember who you are'
Der Preis des Verbrechens' Volume 1
Skafield – 'Memories in Melodies''
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Dick &  Doof – 'Dick & Doof sprechen Deutsch: Spuk um Mitternacht'
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'THIS IS SPINAL TAP - 25th Anniversary Edition'
'Tyson – Der Mann. Der Mythos. Die Wahrheit.'
 84 Day Syndrome vs. Gluefactory - 'Antonio Villaraigosa Golden Expressway'
Rockwell – 'Hope & Anchor' Tony Ashton & Friends Live At Abbey Road - 'Endangered Species' Grace.Will.Fall- 'Second Album'
Jack Slaughter – Tochter des Lichts – 'Im Haus des Todes' (11)
Jack Slaughter – Tochter des Lichts - 'Werwolf im Schafspelz' (10)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus II' (8)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus I' (7)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Die Wurzel des Bösen' (9)
Dorian Hunter Dämonen-Killer – 'Im Labyrinth des Todes' (9)
'Die drei ??? und der seltsame Wecker' - LIVE
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Das Heer der Finsternis' (8)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Dr. Jekyll & Mrs. Hyde' (7)
Geisterjäger John Sinclair – 'Ein schwarzer Tag in meinem Leben' (54)
Alternate Eve
Die RadioShow auf Antenne AC
zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Hellfueled – 18. November 2005 – Essen Zeche Carl
Freitag Abend gab’s ordentlich Metal auf die Ohren, das schien aber leider ein Geheimnis gewesen zu sein, denn der gähnend leere Parkplatz war schon ein Anzeichen dafür, dass an diesem Abend in der Essener Zeche Carl keiner Platzangst zu haben brauchte. Durch den Abend führten Supersoma, Mad Doggin’ und Hellfueled.

Hellfueled – 18. November 2005 – Essen Zeche CarlSupersoma – „Doomcore“

Angekommen in der Halle bestätigte sich die Vermutung, nur wenige Menschen standen weit verteilt in der Halle oder noch draußen an der Theke mit einem Bierchen in der Hand. Darauf machte auch Sänger Ingo von Supersoma aufmerksam und lud die „Theken-Steher“ ein ebenfalls in die Halle zu kommen. Denn wie er richtig bemerkte, leben die Musiker samt Musik nun mal vom Publikum und außerdem macht es doch auch mehr Spaß mit mehreren Leuten. Die Mönchengladbacher Band hatte an diesem Abend auf jeden Fall die beste Bühnendeko. Grabsteine mit Leuchtschrift “Supersoma“ und leuchtendem Totenkopf wirkten authentisch zu der Band. Die fünf-Mann Kapelle überzeugte aber nicht nur mit Dekoration, sondern auch musikalisch. Die Leute, die in der Halle waren, schwangen ordentlich die Köpfe und bedankten sich wie es sich gehört für jeden Song mit Beifall. Natürlich wirkte jedes Klatschen wie ein Tropfen auf den bekannten heißen Stein, jedoch zeigten die wenigen, die da waren, dass sie wenigstens Interesse an der Musik hatten. Um 20 Uhr 50 machten Supersoma dann Platz für die beiden anderen Bands und ernteten noch mal Applaus, sowie einige Zugabe-Forderungen. Insgesamt eine wirklich ordentliche Vorstellung der Band, vor allem in der Hinsicht, dass sie wirklich kaum Publikum hatten, das sie hätte animieren können. Website Supersoma

Hellfueled – 18. November 2005 – Essen Zeche CarlMad Doggin’ – Spielfreude ist das A und O

Um kurz nach 21 Uhr betraten dann die Nordlichter die Bühne. Das Quartett aus Hamburg musste sich seine Zuschauer erst einmal erspielen. Klingt komisch, ist aber so. Mit dem ersten Song zogen sie die Leute in die Halle wie ein Schlangenbeschwörer seine Schlange aus dem Korb. Mad Doggin’ gaben auf der Bühne wie gewohnt ihr Bestes und schafften es dann auch die Leute von der Theke zu holen. Sie sprangen, machten und taten alles, was man sich als Musikfan nur wünschen konnte, doch blieb leider während des ganzen Auftritts eine unsichtbare Mauer vor der Bühne, die die Leute scheinbar daran hinderte mal einen Schritt nach vorne zu wagen. Bei ’Lord Of Darkness’ kam Andy, der Sänger von Hellfueled, auf die Bühne und wirkte erschrocken, als er sah, dass das Publikum wenig interessiert daran war auch nur irgendwie irgendwas zu machen außer dumm rum zu stehen. Also versuchte er das Essener Publikum etwas zu ermuntern auch mal mitzusingen, doch der Erfolg blieb leider aus. Genauso, wie eine Klasse nichts tut, wenn der Lehrer weg ist, tat das Publikum auch nichts mehr, als Andy wieder hinter dem Vorhang verschwand. Ob es nun an Desinteresse lag oder an der puren Faulheit, konnte man nicht eindeutig ausmachen, da die Leute die Halle ja schließlich auch nicht verließen. Endlich ließen sich doch noch Menschen dabei erwischen bei dem Coversong ’Sunglasses At Night’ vom neuen Album ’ ~ Isle Of View ~’ mit zu singen. Mad Doggin’ konnten an diesem Abend einem wirklich leid tun, da legt eine Band ein ordentliches Programm auf´s Parkett samt Spielfreude und allem drum und dran und der einzige Grund, der die Leute zur Bühne treibt sind Gratis-CD’s. Um 21 Uhr 37 war die Bühne dann frei für die Headliner. Website Mad Doggin´

Hellfueled – 18. November 2005 – Essen Zeche CarlHellfueled – Publikumslieblinge

Um kurz nach Zehn stand die letzte Band auf den Brettern der Zeche Carl. Das Publikum grölte und klatsche, als die Schweden von Hellfueled ihre Instrumente in die Hand nahmen. Doch ein Instrument wollte nicht so ganz funktionieren und so musste Sänger Andy sein Mikro tapen, damit den Zuschauern nicht langweilig wurde, gab er eine kleine Gesangseinlage in Form von ’Mein Hut, der hat drei Ecken’, sehr zur Erheiterung der Fans. Doch Andy konnte nicht nur deutsch singen, sondern begrüßte auch das Essener Publikum auf deutsch. Nach dem Opener ihres neuen Albums ’Born II Rock’ und ’Can’t Get Enough’ spielten sie dann auch ’Look Out’, aber in einer anderen Version. Anstatt „Look out“ sang Andy und das Publikum „pass auf“, was wirklich gut ankam und natürlich auch zum mitmachen animierte. Das Publikum tanzte und feierte jetzt auch vor der Bühne und einen der Vorbild-Metaller holten Hellfueled dann sogar auf die Bühne und widmeten ihn einem Song, weil sie genau für solche Leute gerne Musik machen und er - der Glückliche hieß übrigens Eckhard - einfach zum Rocken geboren ist. Eckhard bekam natürlich noch in bester Metaller-Manier ein Bier kredenzt und von Andy persönlich eine Headbang-Einlage. Dann war es Zeit für ihren Klassiker ’Midnight Lady’, welcher auch schon eifrig vom Publikum gefordert wurde. Und dabei forderte der Frontmann dann auch noch die Jungs von Mad Doggin’ auf, auf die Bühne zu kommen und mit zufeiern. Das Angebot ließen diese sich natürlich nicht entgehen und so wirkte alles recht familiär und fröhlich. Um 23 Uhr 10 war erstmal Ende, doch Hellfueled schlugen ihren Fans keinen Wunsch aus und legten noch zehn Minuten drauf. Danach gingen die Lichter an und für einige Betrunkene auch aus. Website Hellfueled
Autor: Mario Klein