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zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
K.S.E. Monster Stroke - 11. Februar 2006, Kuba Jülich
Der Winter hat das Land noch immer fest im Griff, aber am Samstag, 11. Februar, hatten die Besucher des K.S.E. Monster Stroke im Jülicher Kuba ausreichend die Möglichkeit sich schnuckelig warm zu moschen. Die drei Bands, die dabei für musikalische Untermalung sorgten, waren die Dürener Newcomer Secluded, die Aachener Combo Start A Revolution und die Berliner Farewell To Words. Mit einem Gratis-Sampler in der Hand betraten die ersten 150 Besucher den Kuba und bis es um 21 Uhr losgehen sollte, konnte man sich an der Theke bei Musik aus der Konserve mit alkoholischen oder nicht-alkoholischen Getränken eindecken.

K.S.E. Monster Stroke - 11. Februar 2006, Kuba Jülich Secluded – Ein gelungener Opener!

Punkt 21 Uhr standen dann die vier Mannen von Secluded auf der Bühne an ihren Instrumenten und vor der Stage hatten auch schon sehr viele Leute ihren Platz eingenommen. Und dann ging´s auch gleich los! Mit 'Identity Of Your Mind' rockten Sänger Timo Leisten, Gitarrist Philipp Müller, Bassist Daniel 'Devil´s Son' Fornaroli und Drummer Thomas Müller ab. Und auch die ersten Headbanger ließen sich in den vorderen Reihen sehen. Nach dem zweiten Song, 'A.F.M.', bei dem sich Timo bereits seiner Trainingsjacke entledigte, folgte dann auch die Begrüßung. Und schon ging´s weiter mit dem nächsten Song. Viele Tempiwechsel, ordentlich Druck, ein starker Bass, eine Prise Groove und viel Geshoute zeichnen den Sound der jungen Nu Metaller aus. Außerdem bieten ihre Songs immer genügend Raum für fast minutenlange Mattenschwing-Einlagen, die besonders der Frontmann selbst für sich in Anspuch nahm und seine langen Dreads kreisen ließ. Außerdem stachelte er die Menge immer wieder an, sich mehr zu bewegen. Und während das Publikum dem Ruf folgte und schon heftig mit moschte, stand die Band eher ein wenig steif auf der Stage. Aber zum Ende hin wurden auch die Dürener ein wenig lockerer in den Beinen und Timo stellte sich auch an den Bühnenrand, um die Menge zu animieren. Es folgten noch Songs wie 'This Reproach', 'Easy To Change', 'Broken Hatred' und 'Fall Apart'. Dann erzählte der Frontmann noch von der EP, die es im Mai geben solle und fragte die Meute, die vor ihm stand: „Wollt ihr noch einen?“ Und das folgende gebrüllte: „Jaaa!“ ließ keine Zweifel übrig. Und so gab´s noch ´ne Zugabe oben drauf! Und dann war um 21 Uhr 45 Schluss für den Opening Act des Abends. Mehr Pics von Secluded Website Secluded

K.S.E. Monster Stroke - 11. Februar 2006, Kuba Jülich „Guten Abend, wir sind Start A Revolution aus Aachen!“

Mit diesen Worten begrüßte Frontmann Patrick Portnicki gegen 22 Uhr die zahlreichen Zuschauer, die sich, nach einer kleinen Umbaupause, vor der Bühne versammelt hatten. Und dann legten die Vier auch gleich mit 'I Have To Clarify' los. Und schon von Anfang an, war viel Bewegung da, sowie auf der Stage als auch im Zuschauerraum. Und es bildete sich auch rasch ein Moshpit, in dem zu den popunkigen Emo-Klängen der Band ordentlich abgemoscht wurde. Keine Frage, Start A Revolution hatten ihr Publikum von Anfang an fest im Griff. Sowieso schien es so, als ob der gesamte SAR-Fanclub angereist wäre. Egal ob 'Nothing Lasts Forever', 'The Day We've Been Waiting For' oder 'Release The Dogs', jeder Song wurde gnadenlos abgefeiert und es wurde laut mitgebrüllt. Besonders beim Hammer-Track 'When You Say My Name', der live leider ohne die Pianoparts auskommen muss, gaben Band und Zuschauer noch mal alles! Sänger und Gitarrist Patrick, David Vonberg, ebenfalls an der Gitarre, Bassmann Jens Breuer und Drummer Samuel Dickmais verstanden es, mit ihrer mitreißenden und vor allem sympathischen Art die Masse zu rocken. Und so war es auch kaum verwunderlich, dass nach dem letzten Song 'Unity-Hymn' noch lautstark nach einer Zugabe verlangt wurde. Und die gab es dann auch prompt mit 'Don't Waste Your Time'. Aber leider war dann um viertel vor elf alles vorbei. Die Jungs bedankten sich noch einmal und die Zuschauer dankten ihnen ihrerseits mit lauten Geschrei und Applaus. Mehr Pics von Start a Revolution Website Start A Revolution Wastin!com StarChecker mit Patrick von Start A Revolution

K.S.E. Monster Stroke - 11. Februar 2006, Kuba Jülich Farewell To Words – Rocken wat dat Zeuch hält, wa?!
Nach einer weiteren kurzen Umbaupause, in der man sich an der Theke stärken oder draußen seiner Sucht für Glimmstengel fröhnen konnte, stand gegen elf Uhr der letzte Act auf der Bühne: Farewell To Words. Und auch jetzt hatten sich wieder viele Zuschauer vor der Stage versammelt. Und die Berliner starteten mit ihrem bewährten Opener 'Loved A Hollow Heart'. Und auch hier ließen sich direkt die ersten Headbanger blicken und bald darauf bildete sich schon das erste Moshpit. Und auch heute waren Drummer Mario, Bassist Martin, die Gitarreros Flo und Simon, sowie Sänger Mo in Topform. Der Frontmann brüllte was das Zeug hielt, die Herren an den Saiteninstrumenten rockten wie wild und der Mann hinterm Schlagzeug schlug ordentlich auf sein Set. Eigentlich besaß die noch recht junge Band noch Sängerin Monique, von der sich die Band allerdings nun getrennt hat. Doch auch ohne die weiblichen Vocals machen die Fünf so einiges her. Denn das Quintett hat ordentlich viel Pfeffer im Arsch und das bekamen auch die Besucher des K.S.E. Monster Stroke zu spüren. Viele Growlparts, die sich immer wieder mit melodischen Gesangspassagen abwechseln, dazu zahllose Doublebass-Attacken und viel Action an den Gitarren. Besonders Simon zog die Blicke durch seine Kicks und Gitarren-umher-wirbel-Einlagen auf sich. Und dabei fielen auch die roten Smilies auf, die sich der Gitarrist auf die Hände gemalt hatte, wahrscheinlich als Persiflage auf alle Straight Edge-Fanatiker, die es nicht wagen, mal über ihren Tellerrand zu schauen. Und der Einsatz der Band zeigte Wirkung, zum ersten Mal an diesem Abend gab es auch Crowdsurfer zu sehen. Und auch der von Mo verlangte „Fashion“-Chor mit dem Publikum klappte bestens. Und dann gab es noch ein ganz besonderes Highlight zu sehen: Koroded-Frontmann und K.S.E.-Initiator Jan Röder wurde auf die Bühne gebeten, um zusammen mit Farewell To Words einen Song zum Besten zu geben. Darum handelte es sich um 'Blue Turned To Scarlet Eyes' und es wurde ein echter Kracher. Beide Sänger brüllten sich die Seele aus dem Leib und die Fans gaben im Moshpit wieder alles. Danach verließ Jan glücklich die Bühne und die Jungs machten weiter. Und das folgende Programm sah ungewöhnlich aus, denn jetzt sollten die Zuschauer mit der Band die Plätze tauschen. Das heißt, alle sollten auf die Bühne steigen und Mo und Co. stellten sich zum Musizieren in den Zuschauerraum. Das kam fantastisch an, die Jungs mussten die Fans nicht lange bitten und schon rockten alle auf der Bühne, nur Simon, der mit seiner Gitarre festverkabelt war und Drummer Mario mussten ebenfalls auf der Stage bleiben. Als sie den Song beendet hatten, bedankten sich die Jungs und nahmen ihre Plätze wieder ein. Und es folgte noch 'Till Love Do Us Part', der Track, der auch auf der 2005er Promo 'An Offer You Can't Refuse' enthalten ist und mächtig reinknallt. Und selbstverständlich konnte man die Jungs nicht ohne Zugabeforderung gehen lassen und deshalb gab´s noch das Poison The Well-Cover 'Nerdy' auf die Ohren. Aber leider war dann gegen kurz nach zwölf Ende im Gelände und glücklich und verschwitzt bedankten sich die Berliner und genossen den Applaus der Fans, bevor sie die Bühne verließen. Mehr Pics von Farewell to Words Website Farewell To Words

Fazit: Es war ein schöner Abend, der mit drei Bands genau die richtige Anzahl und die richtige Musik-Mischung bereit hielt. Alle Bands haben das Haus ordentlich gerockt und dem Namen K.S.E. Monster Stroke alle Ehre gemacht! Da freut man sich gleich wieder auf den nächsten!
Autor: Vera Bunk