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Wastin!com presents Alternate Eve
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KoRn - KoRn III - 'Remember who you are'
Der Preis des Verbrechens' Volume 1
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Dick &  Doof – 'Dick & Doof sprechen Deutsch: Spuk um Mitternacht'
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'THIS IS SPINAL TAP - 25th Anniversary Edition'
'Tyson – Der Mann. Der Mythos. Die Wahrheit.'
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Jack Slaughter – Tochter des Lichts – 'Im Haus des Todes' (11)
Jack Slaughter – Tochter des Lichts - 'Werwolf im Schafspelz' (10)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus II' (8)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus I' (7)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Die Wurzel des Bösen' (9)
Dorian Hunter Dämonen-Killer – 'Im Labyrinth des Todes' (9)
'Die drei ??? und der seltsame Wecker' - LIVE
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Das Heer der Finsternis' (8)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Dr. Jekyll & Mrs. Hyde' (7)
Geisterjäger John Sinclair – 'Ein schwarzer Tag in meinem Leben' (54)
Alternate Eve
Die RadioShow auf Antenne AC
zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Mad Doggin´ – Addiction Crew – Limbogott - 26. Mai.2005 - Underground Köln
„Happy Kadawer“ hieß es am Donnerstag und dazu luden Mad Doggin´ aus Hamburg ins Kölner Underground ein. Mit auf der Party waren Limbogott und die italienische Addiction Crew. Das Wetter war bombastisch und so war es sicherlich schwierig sich von seiner Decke im Park zu erheben und in das Underground zu pilgern. Sagenhafte 32°C waren es an diesem Donnerstag und so saß man erst einmal gemütlich im Biergarten vor der Halle. Der Einlaß verschob sich auch noch einmal um 20 Minuten und so konnte man nochmal ein paar Sonnenstrahlen erhaschen, bevor es in das dunkle, dunkle Gewölbe des Undergrounds ging.


LimbogottLimbogott - Zombietänze und Industrial Metal

Nach einigen Verspätungen betraten Limbogott die Bühne, reichlich geschminkt und gestylt. Die sechsköpfige Truppe aus dem Norden Deutschlands spielten einen Tag zuvor mit den zwei anderen Bands in Hamburg in ausverkauften Haus, so wunderten sie sich wahrscheinlich nicht schlecht als nur knapp 15 Seelen vor der Bühne standen. Lard Mason und Limbosonic, die beiden Stimmen von Limbogott, ließen sich trotzdem nicht davon abhalten ihre Show zu performen. Es sah oft wie ein Duell aus, was sich die zwei dort auf der Bühne boten. Das verstreute Publikum war jedoch steif wie ein Stock und so kam Lard Mason auch runter von der Bühne um dort zu singen und die Leute vielleicht doch ein bißchen zum Tanzen zu bewegen. Doch nichts zu machen, nach 30 Minuten war die Show vorbei und keiner - außer die Jungs auf der Bühne - hatte auch nur einen Ansatz von Schweiss auf der Stirn. Limbogott ließen sich nicht von dem Zwergen-Publikum abschrecken und spielten trotzdem eine super Show. Vor allem 'Struggle' und der neue Song 'Haunted', den sie sich mit Mad Doggin' teilen, fetzten richtig. Sowieso gaben sie viele der Songs ihres aktuellen Albums 'One Minute Violence' zum Besten. Es war wirklich schade, dass so wenig Leute im Club waren, denn ansonsten hätten die Limbogötter MIT dem Publikum rocken können und nicht FÜR das Publikum.

Website Limbogott


Addiction CrewAddiction Crew – Italienische Frauenpower

„Where are you??!“ mit diesen Worten meldete sich Sänger Yuri zum ersten mal an diesem Abend zu Wort, denn es war keiner da! Es war keiner im Club, Yuri stand schon fast draußen und hätte die Leute wohl selbst reingeholt als sich dann aber doch noch ungefähr 15 Leute bequemten in die Halle zu kommen. Die fünf Italiener wirkten verständlicher Weise etwas enttäuscht und auch lustlos. Nichts destotrotz gaben Sängerin Marta und ihre vier Männer alles. Selbes Spiel wie bei Limbogott, Band tanzt und Publikum steht steif und fest wie eine deutsche Eiche auf dem edelstahl Boden des Undergrounds. Nach dem vierten Lied verließ sogar noch ein kleines Grüppchen die Halle, so dass nur noch knapp 10 Leute zuguckten was die Band so bot. Und das war keinesfalls schlecht oder unzumutbar, sondern war eher eine interessante Mischung zwischen der zarten und sanften Stimme von Marta und dem Geschrei und Gebrülle von Sänger Yuri. 40 Minuten gaben sie echt ihr Bestes, dass war ihnen anzumerken, jedoch war es schon fast ein Trauerspiel bei diesem kleinen Publikum. Die Songs von ihrer Platte 'Break In Life' kamen jedoch nicht schlecht an, denn die 10 Leute blieben bis zum bitteren Ende in der Halle.

Website Addiction Crew


Mad Doggin´Mad Doggin´- Nochmal alles geben

Die letzte Band stand nun auf dem Programm: Mad Doggin´. Mit dem Vorteil der Dunkelheit im Gepäck lockten sie die meisten Zuschauer an. Der erste Song war 'Alone'. Die vier Jungs wollten es wohl sofort wissen und legten direkt ordentlich los. Und schau an, die Leute tanzten! Nein, es waren keine Pappaufsteller, die dort aufgestellt wurden, sondern richtige Menschen, die sich fast verhielten wie auf einem Konzert, wo man tanzt und Spaß hat. Sänger Ben verschenkte sogar 6 CD's von der Single 'Haunted', bei der sie – jedenfalls gesanglich - gegen ihre Labelkollegen von Limbogott antreten. Somit gab es jetzt auch die andere Hälfte des Songs zu hören, die zuvor Limbogott performten. Somit holte Ben auch nochmal Lard Mason auf die Bühne, der jetzt mittlerweile ungeschminkt war, aber keinesfalls seine Stimme abgelegt hatte. Natürlich kam dann auch nochmal fairerweise der Sänger der Addiction Crew zum Einsatz und schrie sich zusammen mit Ben den Frust von der Seele. Eine schöne Sache mit den Gästen auf der Bühne. Und die Leute tanzten, zwar leider, leider nicht wie im Video von Mad Doggin´s 'Alone', aber sie tanzten. Aber leider scheiterte auch das bekannte Spiel von Ben, bei dem er seinen Arm hebt und die Menge „Ouh“ schreien soll. Beim letzten Lied ging Frontmann Ben schon frühzeitig von der Bühne und ließ seine Jungs alleine zu Ende spielen. Nach ein paar Klatscheinlagen der Zuschauer, gab´s noch ein Lied als Zugabe. 'Lord Of The Darkness' hieß der Song, der auf der neuen Platte zu hören sein wird, und damit verabschiedeten sich die vier sympathischen Herren von Köln.
Es bleibt wirklich nur noch zu sagen, dass insgesamt einfach viel zu wenig Leute für diese Bands im Club waren um sie ehrenhaft zu feiern. Und man muss den Jungs und Mädels auf der Bühne wirklich ein Kompliment machen, dass sie ihr Programm so durchgezogen und ihr Bestes gegeben haben, obwohl deutlich unter 100 Zuschauer im Raum waren!

Website Mad Doggin´

Fotos: Cathrin Kania
Autor: Mario Klein