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Wastin!com presents Alternate Eve
Pixies – 'Acoustic & Electric Live'
KoRn - KoRn III - 'Remember who you are'
Der Preis des Verbrechens' Volume 1
Skafield – 'Memories in Melodies''
Dick & Doof – 'In Oxford' Pinksnotred - 'Remedy' Donots – 'The Long Way Home' 'Inspector Barnaby - Volume 7'
Dick &  Doof – 'Dick & Doof sprechen Deutsch: Spuk um Mitternacht'
KISS – 'KISSOLOGY Vol. 3 1992-2000'
'THIS IS SPINAL TAP - 25th Anniversary Edition'
'Tyson – Der Mann. Der Mythos. Die Wahrheit.'
 84 Day Syndrome vs. Gluefactory - 'Antonio Villaraigosa Golden Expressway'
Rockwell – 'Hope & Anchor' Tony Ashton & Friends Live At Abbey Road - 'Endangered Species' Grace.Will.Fall- 'Second Album'
Jack Slaughter – Tochter des Lichts – 'Im Haus des Todes' (11)
Jack Slaughter – Tochter des Lichts - 'Werwolf im Schafspelz' (10)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus II' (8)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus I' (7)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Die Wurzel des Bösen' (9)
Dorian Hunter Dämonen-Killer – 'Im Labyrinth des Todes' (9)
'Die drei ??? und der seltsame Wecker' - LIVE
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Das Heer der Finsternis' (8)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Dr. Jekyll & Mrs. Hyde' (7)
Geisterjäger John Sinclair – 'Ein schwarzer Tag in meinem Leben' (54)
Alternate Eve
Die RadioShow auf Antenne AC
zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Roadrage Tour 2005 – 21. Mai 2005 Bochum Riff
Roadrunner ist wieder mit der Roadrage Tour unterwegs. Der erste Stopp von insgesamt sechs in Deutschland ist Bochum. Roadrunner hatte sich für diese Show einen wunderschönen Sommertag ausgesucht und so lud das Wetter ein, schon mal etwas früher an der Halle zu sein und etwas Sonne zu tanken. Man hätte am liebsten ein riesiges Picknick veranstaltet, wäre da nicht noch ein Konzert gewesen. Still Remains, 3 Inches Of Blood und Trivium wurden von ihrem Label gesandt, um in Bochum ordentlich auf die Pauke zu hauen. Der Einlaß-Termin kam immer näher und vor dem Riff wurde es auch immer voller. Eine Shampoo-Firma hätte dort prima Promosachen verschenken können, denn der überwiegende Teil des Publikums hatte schulterlange Haare. Ein wirklich buntgemischtes Völkchen, was dort vor den Toren stand, von Alt-Metallern bis Leuten in Sporthosen und Nike Schuhe war dort alles vertreten. Eigentlich mal eine nette Abwechslung gegenüber den typischen Ruhrpott-Shows mit kollektiv Uniform. Und dann sollte der Tanz beginnen.

Still RemainsStill Remains – Göteburg-Rock aus Detroit

Still Remains spielten den ersten Auftritt ihrer Karriere in Deutschland und sie gaben alles. Als das Sextett aus Detroit auf den Brettern des Bochumer Riff´s standen, war die Halle nicht mal zur Hälfte gefüllt. Auch die Leute, die sich vor der Bühne versammelt hatten, brauchten keine Panik vor Körperkontakt haben, denn dort konnte man sich ruhig mit gespreizten Armen im Kreis drehen, ohne irgendwo an zu ecken. Schade, denn Still Remains gaben wirklich alles, der Sound war markellos und auch die Stimme von Sänger T.J. Miller war bestens geölt. Die erste Reihe war von „bangenden“ Frauen und Männern belegt, die Reihen dahinter schüttelten nicht mal mit dem Kopf. Der absolute Knaller ihres Albums 'Of Love And Lunacy namens 'Blossom The Witch' wurde vom Publikum mit Freude entgegengenommen. Man sah vor der Bühne in der ersten Reihe eigentlich nur wilde Haarmähnen umher fliegen. Es herrschte eine ungeheure Energie auf der Bühne, als spielten sie um ihr leben. Keyboarder Zack Roth konnte auch nicht mehr an seinem Platze bleiben und huschte immer quer über die Bühne um die Menge weiter anzuheizen. Es hat richtig Spaß gemacht zu sehen wie die sechs auf der Bühne abgegangen sind, es war allerdings irgendwie auch schade, dass die Band nicht wirklich mit einem grölenden und tanzenden Publikum belohnt wurde, denn verdient haben sie es sich an diesem Abend alle male.

Website Still Remains


3 Inches Of Blood3 Inches Of Blood – Kanadas Antwort auf die Scorpions

Die zweite Band des heutigen Abends betrat die Bühne. 3 Inches Of Blood aus Kanada sollten jetzt das Riff rocken. Die Halle war immer noch genauso leer wie beim Vorgänger Still Remains und so fingen die sechs Oldschool Metaller auch schon an. Bei dem ersten Gesangspart von Cam Pipes erschracken sozusagen ein paar Zuschauer, schüttelten mit den Köpfen und gingen von der Bühne weg in Richtung Bar und Toiletten. Offensichtlich nicht jedermanns Geschmack. Vereinzelt „headbangende“ Leute, die mehrheit der Halle wirkte aber desinteressiert und wohl einfach nur geschockt von den äußerst hohen Tönen, die Cam aus sich heraus schreit. Der zweite Sänger Jamie Hooper hatte am Anfang Probleme mit seinem Micro und konnte so die ersten zwei Lieder nicht mit voller Power mitsingen. Bei 'Axes Of Evil' von ihrem neuen Album 'Advance And Vanquish' flogen die Matten der Alt-Metaller quer durchs Riff. Die ersten Reihen bestanden fast nur aus Fotografen und Musikfans des älteren Semesters. 3 Inches Of Blood gaben trotzdem alles. Man wünschte ihnen quasi ein begeistertes Publikum, aber vergebens. Erst beim letzten Song 'Deadly Sinner' feierte und tanzte gut die Hälfte der Zuschauer. Zwischenzeitg kam auch ein Kellner in die Nähe der Bühne um Gläser zu sammeln, er guckte verstört und fassungslos auf die Bühne und ging ohne irgendeine Miene zu verziehen schnell wieder zur Bar zurück. 3 Inches Of Blood haben alles aus sich rausgespielt und ihr Bestes gegeben, doch dies wirkte nicht wirklich anziehend auf die Zuschauern. Soundmäßig war auch alles einwandfrei, aber vielleicht sind die Jungs einfach nur in einer falschen Zeit mit ihrer Musik. Wer weiß.

Website 3 Inches Of Blood


TriviumTrivium – Das Beste zum Schluss

Vor der Bühne wurde es immer enger, zwar wurde die Halle nicht voller, jedoch rückte das Publikum etwas enger zusammen und stellte sich auch aus der letzten dunklen Ecke nach vorne. Es war Zeit für die Headliner der Roadrage Tour – Trivium! Jeweils eine Pappwand links und rechts mit dem Trivium-Schwert schmückte nun die Bühne. Es wurde dunkel in der Halle, nur das Intro ertönte aus den Lautsprechern. Da kamen endlich die vier Jungs aus Florida auf die Stage. Bejubelt wie richtige Rockstars, ja so langsam nahm die Veranstaltung Konzertatmosphäre an. Kaum endete das Intro da legte Sänger und Gitarrist Matthew K. Heafy auch schon richtig los. Wie bei den zwei Bands zuvor flogen die Metal-Matten nur so durch die Gegend. Doch dann ein kleiner Zwischenfall: Am doch sehr großen und raumfüllenden Schlagzeug von Trommler Travis Smith war ein Fußpedal gebrochen und so ging´s erstmal ans reparieren. Aber in der Zwischenzeit spielten Matthew und Corey Beaulieu auf Zuruf von einem Zuschauer ein paar erstklassige Gitarrensolos. Sehr sympathisch das Ganze. Und als alles wieder repariert war, ging´s auch gleich weiter. Trivium spielten eine richtig fette Show. Anders kann man das einfach nicht ausdrücken. Die Solos, die Stimme, es hat alles gepaßt im Bochumer Riff und das Publikum ging jetzt auch endlich mal ab. Natürlich spielten sie alle Hits ihrer neuen Platte 'Ascendancy' wie 'Like Light To The Flies' oder den totalen Kracher 'A Gunshot To The Head Of Trepidation'.
Fazit: Die Roadrage Tour brachte auch nach ersten Startschwierigkeiten die Halle zum kochen. Die Bands gaben alles, wirklich alles. Jede hätte das Anrecht darauf gehabt Headliner zu sein. Ein Konzert mit richtig gutem Sound unter guter Atmosphäre, was will man also mehr?

Website Trivium

Fotos: Cathrin Kania
Autor: Mario Klein