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Der Preis des Verbrechens' Volume 1
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'THIS IS SPINAL TAP - 25th Anniversary Edition'
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Geisterjäger John Sinclair – 'Ein schwarzer Tag in meinem Leben' (54)
Alternate Eve
Die RadioShow auf Antenne AC
zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Terror – 27. Januar 2006 – Bochum Matrix
TERROR in der Matrix! Nein, keine schlechte Überschrift von der Tageszeitung mit den vier Buchstaben, sondern Terror aus L.A. gaben sich mal wieder die Ehre den Ruhrpott auseinander zu nehmen. Mit im Flieger waren dann wohl noch zufällig Blacklisted, Donnybrook und Modern Life Is War, die sich natürlich gerne dazu bereit erklärten, dem Publikum vor dem Mainact ordentlich einzuheizen.

Blacklisted – Nur im ersten Gang

Die Jungs von Blacklisted mussten an diesem Abend als erste ran am heutigen Abend und so stand das Quartett aus Philadelphia pünktlich um 20 Uhr auf der Bühne. Die Halle war gut gefüllt, als die Band um Sänger George Hirsch loslegte, doch irgendwie wirkte das Publikum noch recht träge – vielleicht noch Erfrierungserscheinungen von der klirrenden Kälte draußen. Aber das Publikum wollte und wollte nicht auftauen, so sehr sich Blacklisted auch bemühten, über einen Kopfnicker sollten sie an diesem Abend aber nicht hinaus kommen. Die Band riss sich nun wirklich auch kein Bein aus, der Sound war eher schwach und insgesamt ließ sie sich dann wohl auch noch von der Trägheit des Publikums anstecken. Die meisten Besucher, die Blacklisted von ihren Platten her kannten, waren sicherlich schon etwas enttäuscht, da dieser Auftritt in keiner Relation mit dem Material eines Albums stand. Die Philadelphier haben sich eindeutig unter Wert verkauft und hätten wohl besser mal einen Gang höher schalten sollen, um ein bisschen Bewegung in die Halle zu kriegen. Um 20 Uhr 30 räumten sie - mal unter Applaus des Publikums - die Bühne für die nächste Band. Website Blacklisted

Donnybrook – Down for the core!

Nach einer kleinen Umbaupause stand schon die nächste Combo auf der Bühne. Donnybrook waren um 20 Uhr 45 bereit, um das Publikum endlich aufzutauen. Und dies schafften sie auch ohne Probleme schon nach dem ersten Song. Dre Stewart mit klassischem Bandana auf der Glatze, sorgte schon für eine ordentliche Energie auf der Bühne, die anscheinend zum Mitmachen einlud. Donnybrook sollten eigentlich als Opener fungieren, jedoch bewiesen sie, dass sie zu recht Blacklisted von diesem Platz verdrängt haben. Ihr Album 'Lions In This Game' schlug in der hiesigen Szene ja schon mal ein wie eine Bombe und so war es natürlich vorprogrammiert, dass die Leute ihre Songs wie 'Get Real' und vor allem 'Down For The Core' ordentlich abfeierten. Um 21 Uhr 10 beendeten sie dann ihre Show mit dem Resultat, schon mal ein paar T-Shirts mit Schweiß getränkt zu haben. Sicherlich schon mal eine kleine Steigerung an diesem Abend, jedoch auch keine Band, die man als stillen Headliner bezeichnen hätte können. Website Donnybrook


Modern Life Is War – Alle guten Dinge sind drei?

Mit Modern Life Is War aus Iowa betrat die dritte Band des Abends um 21 Uhr 25 die Bühne. Sänger Jeffrey Eaton gab direkt Gas, tobte über die Bühne wie ein Wirbelsturm, sprang und fiel dann theatralisch auf den Boden. Aber egal, was er auch tat, dabei hatte er ständig das Mikro vor der Nase, um den Leuten ordentlich die Gehörgänge zu wienern. Wie auf den Platten schon, hatte Jeffrey Eaton seine überaus aggressive und angepisst wirkende Stimme nicht im Schrank vergessen. Die Halle war etwas leerer geworden, aber es schien nicht, als seien die Entertainer gegangen, jetzt gab es auch erstmal welche, die sich auf die Bühne trauten und endlich mal in die Menge sprangen. Und das auch wenn der Sänger sie manchmal runter trat, aus welchem Grund auch immer. Gibt natürlich nicht unbedingt Sympathiepunkte bei dem ein oder anderen, doch stören ließ sich daran keiner. Modern Life Is War brachten die Menge ordentlich bei 'Clarity' zum Toben und Mitsingen. Aber um 21 Uhr 55 räumten sie dann für Terror die Bühne. Website Modern Life Is War

Terror – „This stage is your stage”

Pünktlich zum Blockbuster für die Daheimgebliebenen um 22 Uhr 15 standen die Jungs von Terror auf der Bühne und das völlig zurecht als Headliner. Sänger Scott Vogel und seine Band brachte die Halle schon mit dem ersten Song 'Better Of Without You' die Halle zum Kochen. Direkt herrschte ein anderer Wind in der Matrix, Terror brachten viel mehr Energie in die Halle als ihre Vorgänger an diesem Abend. Und so wurde direkt die Bühne öfter mal vom Publikum in Beschlag genommen, um in die Menge zu springen, ob nun mit dem Fuß, Kopf oder dem Arsch zuerst. Dies gab natürlich die ein oder andere blutige Nase, jedoch ist sowas ja quasi ein Muss bei einer Terror-Show. Auf jeden Fall ging es nun endlich zur Sache vor der Stage. Mit 'Push It Away' als zweiten Song nahmen sich Terror natürlich kein bisschen den Wind aus den Segeln – nein, Scott Vogel wollte noch mehr Stagediver sehen und erklärte dann noch einmal kurz, dass die Bühne dem Publikum gehöre. Und um noch einen drauf zu setzen, wurde 'Spit My Rage' vom „neuen“ Album noch hinterher geballert und wie nicht anders zu erwarten, grölte die ganze Halle auch schön mit. Als weitere Unterstützung bei dem Song kam auch noch mal Sänger Dre von Donnybrook auf die Bühne. Dann forderte Scott Vogel noch mal dazu auf, die Bühne zu stürmen und haute kurzer Hand 'One With The Underdogs' und 'What Have We Done' raus. Und für einen kurzen Moment waren so viele Leute auf der Bühne, dass sie nur noch in die Leere vor ihr springen konnten. Es gab sogar noch eine Premiere am Abend zu feiern, Terror stellten einen neuen Song vor und wie nicht anders zu erwarten einen nach 100%iger „In-die-Fresse-Manier“. Natürlich durften auch 'Keep Your Mouth Shut' und 'Nothing To Me' nicht fehlen, bevor dann 'Overcome' erstmal der letzte Song sein sollte und sich somit eine kleine Pause für das Publikum ergab. Um 22 Uhr 50 läuteten Terror dann aber die letzte Runde ein mit ihrer Zugabe: – na wer hätte das gedacht - 'Lowest Of The Low' erklang. Und der Song würde wohl noch mal für ein paar blaue Flecken mehr am Körper schuldig gesprochen werden. Website Terror
Der ganze Abend fing etwas schleppend an und so wirklich konnte keiner der drei Supporter überzeugen, doch Terror zogen mal wieder die Karre aus dem Dreck mit ihrer konstant guten Show! Und so verließ man die Matrix letztendlich mit einem guten Gefühl.
Autor: Mario Klein