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KoRn - KoRn III - 'Remember who you are'
Der Preis des Verbrechens' Volume 1
Skafield – 'Memories in Melodies''
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Dick &  Doof – 'Dick & Doof sprechen Deutsch: Spuk um Mitternacht'
KISS – 'KISSOLOGY Vol. 3 1992-2000'
'THIS IS SPINAL TAP - 25th Anniversary Edition'
'Tyson – Der Mann. Der Mythos. Die Wahrheit.'
 84 Day Syndrome vs. Gluefactory - 'Antonio Villaraigosa Golden Expressway'
Rockwell – 'Hope & Anchor' Tony Ashton & Friends Live At Abbey Road - 'Endangered Species' Grace.Will.Fall- 'Second Album'
Jack Slaughter – Tochter des Lichts – 'Im Haus des Todes' (11)
Jack Slaughter – Tochter des Lichts - 'Werwolf im Schafspelz' (10)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus II' (8)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus I' (7)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Die Wurzel des Bösen' (9)
Dorian Hunter Dämonen-Killer – 'Im Labyrinth des Todes' (9)
'Die drei ??? und der seltsame Wecker' - LIVE
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Das Heer der Finsternis' (8)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Dr. Jekyll & Mrs. Hyde' (7)
Geisterjäger John Sinclair – 'Ein schwarzer Tag in meinem Leben' (54)
Alternate Eve
Die RadioShow auf Antenne AC
zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
The Ocean, Dead Flesh Fashion – 17. August 2008, Köln – Underground
The Ocean, der Ozean, unendliche Weiten. Genauso stellt sich der Sound des Klangkollektivs aus Berlin und der ganzen Welt dar. Sphärisch, aufbrausend, brachial, hochmelodisch und doch ungreifbar. Grund genug, sich diese Masterminds einmal live anzuschauen. Diese Möglichkeit bot sich den Kölnern präsentiert von Wastin!com am Sonntag, 17. August 2008, im heimischen Underground. Hier sollten sie mit Dead Flesh Fashion einen unvergesslichen Abend zelebrieren. Das Ende vom Lied waren in etwa 80 Gäste und zwei Bands, die komplett überzeugen konnten und das Beste aus dem Abend machten. Aber lest selbst.

The Ocean, Dead Flesh Fashion – 17. August 2008, Köln – UndergroundDead Flesh Fashion – Tickende Zeitbombe

Dead Flesh Fashion eröffneten um etwa 21 Uhr den Abend und gaben von vorneherein mächtig Gas. Die Herren aus dem Oberbergischen konnten auch eine für den Abend verhältnismäßig rege Zuschauerzahl verzeichnen und hatten die Headbanger völlig auf ihrer Seite. Mit ihrem brachialen Sound, der sich irgendwo zwischen experimentellem Metal und sonderbar noisigem Hardcore befindet, zogen Fronter Patrick, die Gitarristen Flo und Dan, Basser Miller und Drummer Christoph eine Show ab, die jedem imponiert haben dürfte. Technisch perfekt umgesetzte Songs und dazu fiesestes Geschrei bekam das Publikum geboten und dies dankte es der Band mit Applaus, Tanzeinlagen und Respekt, was in Köln nicht immer ganz selbstverständlich ist. Mit Songs wie 'Hyena', 'Of Needles And Helmets' und 'Ghost' stellten Dead Flesh Fashion sowohl altes Material, als auch solches vor, welches sich auf dem kommenden Album namens 'Anchors' befinden wird. Dieses soll am 26. September via Baskat Recordings veröffentlicht werden und man darf definitiv gespannt sein, was die Jungs hier zu Werke gebracht haben. Ein schweißtreibender Opener bot sich den Gästen hier also, der wirklich alles daran legte, das Underground mit seinem Sound in Schutt und Asche zu zerlegen. Mit ein paar mehr Leuten hätte das sicherlich auch geklappt. So aber kann man dennoch nur den Hut ziehen, denn das, was der Fünfer hier abzog, kam wirklich sehr professionell und gleichzeitig hoch sympathisch rüber. So etwas sieht man gerne und man wird Dead Flesh Fashion mit Sicherheit gerne wieder im Underground begrüßen. Sehr lange wird das wohl nicht dauern. Dead Flesh Fashion: Website / MySpace

The Ocean, Dead Flesh Fashion – 17. August 2008, Köln – UndergroundThe Ocean – Dezimiert und dennoch druckvoll

Man hört immer viel von den Shows des Klangkollektivs, dessen Mitglieder aus der ganzen Welt stammen. Nun konnte man sich endlich selber von der recht positiven Resonanz überzeugen, die man bisher mitbekommen hat. Kurz nachdem Dead Flesh Fashion ihren Gig beendet hatten, betraten auch schon fünf Leute des Kollektivs die Bühne. Fast machte sich ein wenig Enttäuschung breit, hörte man doch von solch grandiosen Aktionen, wie zum Beispiel einem Schweißgerät und ähnlichem auf der Stage. Nun gut, die Größe des Undergrounds ist enorm begrenzt, so dass es mit fünf Musikern auf den Brettern schon etwas eng werden kann, also musste man sich damit zufrieden geben. Und das konnte man auch, wie sich im Laufe der nächsten Stunde herausstellen sollte. The Ocean warteten neben einer enorm fetten Performance noch mit einer recht ansehnlichen Lightshow auf, die die Intensität der gespielten Songs noch untermalte. Fronter Michael Pilat, Gitarrist Robin Staps, Basser Younes Chraibi und Drummer Luc Hess gaben 150 Prozent und das Publikum feierte die Band mächtig ab. Höflich agierten die Herren zwischen den Songs, bedankten sich für die rege Anteilnahme der Zuschauer und selbst, als es Probleme mit dem Computer gab, der für die Soundeffekte zuständig war, ließ man sich nicht aus der Ruhe bringen. Soundtechnisch stimme natürlich alles. Enorm druckvoll wurden Songs wie 'For The Great Blue Cold' oder ältere Stücke von der 'Aeolian' zum Besten gegeben und bei jedem Track verausgabten sich The Ocean ein bisschen mehr. Die gewünschten visuellen Effekte, von denen man immer hört, blieben aber leider Gottes aus. Dennoch war diese Show mehr als zufriedenstellend und man kann mit Recht behaupten, dass hier ein sehr schöner Abend stattgefunden hat. Der Forderung nach einer Zugabe kamen The Ocean zwar nicht nach, doch das war im Endeffekt auch gar nicht nötig. Man hatte viele wichtige Songs gespielt und irgendwann muss auch der schönste Abend einmal ein Ende haben. So konnte dann jeder Besucher glücklich und zufrieden nach Hause gehen und sich auf ein nächstes Mal mit dem Ozean freuen. The Ocean: Website / MySpace

Resümierend bleibt eigentlich nicht mehr viel zu sagen. Der Abend hätte mit mehr Zuschauern natürlich noch wesentlich schöner und beeindruckender werden können, aber auch in einem solch kleinen Kreis konnten beide Bands mehr als überzeugen. The Ocean könnte man sich aber auch sehr gut in größeren Hallen mit mehr Bandmitgliedern vorstellen, was sicherlich auch schon diverse Male vorgekommen ist. Bis Dead Flesh Fashion soweit sind, dürfte vielleicht noch ein wenig Zeit vergehen, aber auch sie sind auf dem besten Wege dahin, den ganz großen Wurf zu landen. Zwei Bands gab es also, die man definitiv mal anchecken sollte, sowohl live, als auch auf Platte.
Autor: Alexander Greve